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Ein Rebberg produziert.
Für die Natur
und für uns.

 

Wie können wir Rebberge ökologischer machen und daraus den nachhaltigsten Wein der Welt keltern?

 

Eines ist sicher:
Das Potenzial für mehr Nachhaltigkeit ist riesig.

 

Regent, Divico, Seyval-Blanc, Solaris & Souvignier
Gris heissen unsere Rebsorten. Dies sind Gewächse,
welche gegen Pilzkrankheiten wie Mehltau
widerstandsfähig
sind. Dem Ziel vom nachhaltigsten
Wein der Welt kommen wir mit diesen Sorten
einen grossen Schritt näher.

Wir sparen so bis zu 100% Pflanzenschutzmittel ein.
Auch in Jahren mit hohem Pilzdruck reichen
maximal zwei Behandlungen mit Tonerde oder
Fenchelöl aus. Dies ergibt gesunde Weine
ohne Pestizidrückstände. Die Mikroorganismen im
Boden und zahlreiche Nützlinge danken dem
giftfreien Anbau. Das Ausbringen von Kunstdünger
ist im Bioweinbau verboten. Wir düngen
zurückhaltend mit Kompost oder bearbeiten den
Boden. Zwischen den Reben säen wir
verschiedene Pflanzen wie Weizen, Roggen, Erbsen,
Ackerbohnen, Klee, Lein, oder spezielle,
blütenreiche Mischungen an.

Unser Rebberg produziert gesunde Biotrauben und
dazu eine Menge Lebensraum für die Natur.
Auf einer ersten Versuchsfläche haben wir die Misch-
kultur Reben/Mini-Kiwi ins Leben gerufen.v

 

 


Weinkelterung
– Ein Handwerk braucht Geduld.

 

In unserer Kelterei
wird mit moderner
Technik, aber auch mit
einfachsten Mitteln
wie der Schwerkraft gearbeitet. Das
Geheimnis vom Biowein
liegt aber im Rebberg,
nicht im Keller.


Gesunde und reichhaltige Biotrauben sind die
Basis für einen gelungenen Wein. Daher gewichten
wir die Arbeit im Rebberg entsprechend hoch.
Unsere Weine sind jedes Jahr individuell. In diesen
Breitengraden haben wir grössere klimatische
Schwankungen als im Süden. Diese Unterschiede
möchten wir im Wein wiedererkennen.

Geduld im Keller ist oft die bessere Lösung als der
Einsatz vieler Hilfsmittel.